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Beim Einsatz des Freestyler 3 in F3B hatten einige Piloten aufgrund der eher geringen Größe und dadurch bedingt etwas größeren Sinkgeschwindigkeit oft Schwierigkeiten, bei sehr schwachen Wetterlagen im Zeitflug die 10 Minuten zu erreichen. Auch im Streckenflug war es nicht immer ganz einfach, mit größeren Modellen mitzuhalten.
Mit dem Design des Freestyler 4 sollten genau diese Flugaufgaben deutlich vereinfacht werden, ohne nennenswerte Einbußen im Speed hinnehmen zu müssen.

Dementsprechend wurden sowohl die Streckung als auch die Flügelfläche leicht vergrößert. Bei der neuen Profilserie für den Flügel wurde vor allem die Performance im oberen Auftriebs-Bereich verbessert, ohne nennenswert das untere Delleneck zu verändern. Da es beim Design des Freestyler 3 nicht so sehr auf möglichst viel Maximalauftrieb am Seil ankam, konnten hier noch spürbare Verbesserungen erzielt werden. Auch im mittleren ca-Bereich konnten die Polaren durch eine bessere Abstimmung des Straks noch etwas ausgebaut werden.
Zusammen mit merklich mehr Hochstart-Höhe vor allem bei mittlerem Wind und dem noch einfacheren Startverhalten ergibt der Freestyler 4 damit ein Gesamtpaket, welches keine Schwächen hat und unter allen Bedingungen sehr gut funktioniert.

Beim Entwurf wurde darauf geachtet, dass alle sonstigen Teile wie Leitwerk, Nasenkonus und Verbinder zum Freestyler 3 kompatibel sind. Das macht einen Umstieg vom kleineren Flieger bzw. eine Ergänzung des „Portfolios“ besonders einfach. Durch die relativ zum Flügel kleineren schädlichen Widerstände von Rumpf und Leitwerk ergibt sich gleichzeitig eine etwas gesteigerte aerodynamische Güte.

Durch das außergewöhnlich gute Gleiten eignet sich der Freestyler 4 deshalb auch, beziehungsweise gerade, sehr gut zum Hangfliegen. Hier ist es wegen des sehr großen Maximalauftriebs und verzeihenden Handlings einfach erstaunlich, wie schwer der Flieger selbst bei geringstem Aufwind geflogen werden kann!
In der F3F-Szene ist das schnell auffällig geworden und das Modell hat sich zur absoluten Referenz am Hang entwickelt. Selbst an kleinen, unscheinbaren Hängen kann man recht komfortabel fliegen und sich durch die eine oder andere brenzlige Situation retten.

Informationen für FAI Wettbewerbs-Piloten zu Flügel-, Leitwerks- und Gesamt-Flächeninhalten:
59.9 + 5.51 = 65.41 dm² -> max. 4905 g (kleines VLW),
59.9 + 5.76 = 65.66 dm² -> max. 4924 g (großes VLW).

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