zeichnung_SALpeter SALPeter

 

Nachdem der Aspirin sich über mehrere Jahre als überaus erfolgreicher Top-DLG etabliert hatte, stellte sich uns vor der Deutschen Meisterschaft 2007 in Kaltenkirchen die Frage, wie wir selber einen noch besseren DLG entwickeln könnten, um wieder einen kleinen Vorteil zu haben. Dazu war einiges an Gehirnschmalz zu investieren. In mehreren Wettbewerbs-Saisons hatten wir Stärken und Schwächen des Aspirin-Konzeptes analysiert. Außerdem wurden die Werkzeuge zur aerodynamischen Auslegung weiterentwickelt und das aerodynamische Verständnis in kleineren Windkanaluntersuchungen geschärft. Vorrangiges Ziel waren wieder, wie bei allen Fliegern aus unserer Werkstatt, überdurchschnittliche Flugleistungen.

Aber nicht nur reine Leistung ist wichtig, sondern auch ein super harmonisches Flugverhalten, um diese unter Wettbewerbsstress nutzen zu können. Nicht zuletzt kommt auch der Robustheit und Funktionalität, die insbesondere für den Wettbewerbseinsatz erforderlich ist, eine entscheidende Rolle zu. Da man sich bei Einsatz mehrerer unterschiedlicher Konzepte für unterschiedliche Wetterlagen leicht verzettelt, sollte ein Allround-Flieger entstehen, der keine Schwäche hat. Der neue Flieger sollte also in allen Punkten außer Rückenflug gegenüber dem Aspirin verbessert werden. Dabei durfte er durchaus einen Tick „giftiger“ werden, denn dessen Gutmütigkeit war schon fast ein bisschen zuviel des Guten. Wie schon der erste Einsatz in Kaltenkirchen zeigte, wurden die gesteckten Design-Ziele voll erreicht. Schon der Aspirin war für gute Wurfhöhen berüchtigt, aber mit dem SALpeter konnten diese nochmal gesteigert werden. Und das bei reduzierter Sinkgeschwindigkeit und besserem Gleiten. 3 min in toter Luft sind so bei guten Werfern reproduzierbar zu erreichen!

Unsere bekanntlich ausgeprägte Liebe zur Perfektion zeigt sich beim SALpeter in den aerodynamisch, mechanisch durchdachten und optisch ausgereiften Detaillösungen. So konnten wir wieder Trends setzen und ein Fluggerät von langandauernder Wertigkeit erschaffen. Eine Frage, die uns auch lange beschäftigt hatte, war die Namensgebung. Schließlich entschlossen wir uns nach Anregung von Friedmar Richter zu „SALpeter“, da tatsächlich abzusehen war, dass der Flieger teuflisch gut gehen und in Kombination mit den richtigen Piloten eine explosive Wirkung auf die SAL-Szene haben würde. Und natürlich war es eine zumindest für den deutschen Sprachraum hübsche Wortspielerei, deren Potential wie das Gesamtkonzept des Modells noch nicht ausgeschöpft ist und von der in Zukunft noch die Rede sein wird…….

Aerodynamik Bauweise und LayupsFarben und DesignSetupsPreiseBestellung

 

 

bildinfo

Franz mit Aspirin 2006 vor dem
Airbus-Hauptquartier in
Toulouse nach einem Gespräch
in der Chefetage über
unsere Leichtbauerfahrungen....