Bauweise

Wie schon für den Aspirin war das Motto wieder „So einfach wie möglich, aber so kompliziert wie nötig!“. Für einen Hochleistungs-DLG ist daher einiges an Aufwand erforderlich. Es wurden wieder hochpräzise CNC-gefräste Formen für den Bau aller Teile verwendet. Insbesondere beim Flügel ist die genaueste Einhaltung der Sollkontur sehr wichtig.

Die Flügelgeometrie wurde mit selbstprogrammierten Tools ins CAD übertragen. Dies vermeidet Profilverzerrungen, die sonst im Randbogenbereich leicht auftreten können.

Um vernünftige Servos ohne herausstehende Teile im Flügel unterbringen zu können, wurden sie in die Mitte des Flügels verschoben, wo die Profildicke größer ist. Dies spart außerdem Trägheitsmoment um Längs- und Hochachse. Beim Aspirin wurde dieser Weg anfangs aus Sorge um die Flatterfestigkeit nicht beschritten.
Mit unserem spielfreien und steifen RDS-System (seit dem Aspirin ohne schwächende Aussparung fertig mit DS281 in den Flügel integriert) und angepasster Klappenverstärkung liegt die Flattergrenze aber ausreichend oberhalb des auftretenden Geschwindigkeitsbereiches.

 

Flügel

Die Tragfläche des SALpeter ist in verschiedenen Versionen erhältlich. Bei der Standard Competition-Version für den Wettbewerbspiloten liegt das Augenmerk auf geringstem Gewicht trotz gleichzeitig für die höchsten Würfe dimensionierter Festigkeit. Dies erfordert den Einsatz von Werkstoffen mit hoher spezifischer Festigkeit und Steifigkeit.

Deshalb wird als Stützstoff Rohacell verwendet und Carbon an den notwendigen Stellen mit Akribie verbaut. Gegenüber Balsa-Flächen sind Flügel mit Rohacell druckfester und konturgenauer. Aus unserer Sicht am sinnvollsten ist die Verstärkung mit CFK-Gitter-Gewebe (Disser). Auch sie ist fest genug für Würfe über 60 m und bietet das beste Handling.

Ausgehend von dieser Standard-Variante können auf Wunsch verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Steifigkeit und Robustheit durchgeführt werden. CFK-D-Box (normal oder Spread-Tow), Voll-CFK und Voll-Kevlar sind möglich.
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Die Flaperons sind standardmäßig auf der Unterseite mit Kevlar-Elastic-Flap befestigt, was gegenüber dem Silikonscharnier eine etwas bessere Steifigkeit und Präzision sicherstellt. Die minimale Oberflächenrauhigkeit und Druckdichtheit sichern maximale laminare Laufstrecken über die Klappenunterseite beim schnelleren Fliegen. Auf der Oberseite erfolgt die Abdichtung des Spaltes mit einer speziellen Folie.

Für den elektrischen Anschluss der Servos werden direkt die Servostecker in Kombination mit einer zweireihigen Pinleiste verwendet, so dass sich Lötarbeiten auf ein Minimum reduzieren und Redundanz gegeben ist.

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Rumpf

Der Rumpf wird als Integralteil unter Druck nass-in-nass aus UD-CFK-Gelege und Carbon-Schlauch hergestellt. Dies sichert eine ultimative Festigkeit bei geringstem Gewicht, da keine Verklebungen mehr erforderlich sind. Außerdem gibt es keine Unsicherheiten in der Ausrichtung des Leitwerksträgers und des Pylons – alles perfekt reproduzierbar. Im formschönen Pylon mit vergrößerter Auflagefläche des Leitwerks wird das HLW-Ruderhorn strömungsgünstig versteckt.

Der Leitwerksträger wird mit Hochmodul UD-Gelege verstärkt. Durch die verschiedenen Faserwinkel werden sowohl Biege- als auch Torsionslasten optimal aufgenommen. Der Querschnitt ist queroval, um das Flächenträgheitsmoment in horizontaler Richtung (die Rumpfbreite) bei geringstem Gewicht möglichst groß zu machen.

Die schlankere, trotzdem vollkommen FAI-konforme, Rumpf-Nase nimmt am besten die neueren AAAA-NiMH-Zellen im 4er-Block auf, mit dem Empfänger dahinter. Eine alternative Konfiguration ist bspw. 2×2 2/3AAA, leicht überlappend mit dem Empfänger.
Als Standard-Variante ist die Ausrüstung des Rumpfes mit zwei Servos vorgesehen. Kein Gefummel mit Flächen-Anlenkungen aus dem Rumpf heraus und maximale Torsions-Steifigkeit der Flaperons sind wieder die Argumente dafür gewesen. Die etwas kleinere Haube macht den Rumpf noch stabiler und erlaubt guten Zugang von oben an die RC-Komponenten.

Der Flügel wird wieder nach bewährtem Prinzip über zwei Schrauben und zwei Bolzen in alle Richtungen verdrehsicher auf dem Rumpf befestigt.

Unter der Fläche können 30 g Ballast angebracht werden (mit anderem System auch mehr), um den Einsatzbereich zu höheren Windgeschwindigkeiten zu erweitern.

Auf Wunsch wird das Rumpfvorderteil aus nicht-abschirmendem Material hergestellt, um 2.4 GHz-Empfänger problemlos verwenden zu können, ohne dass die Antennen herausstehen.

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2,4 GHz – Rumpfspitze

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Vollcarbon-Rumpf. Er kann mit Glashaube genutzt und dadurch auch 2,4 GHz-fähig werden.

 

Als Standard-Variante ist die Ausrüstung des Rumpfes mit zwei Servos vorgesehen. Kein Gefummel mit Flächen-Anlenkungen aus dem Rumpf heraus und maximale Torsions-Steifigkeit der Flaperons sind wieder die Argumente dafür gewesen. Die etwas kleinere Haube macht den Rumpf noch stabiler und erlaubt guten Zugang von oben an die RC-Komponenten.
Der Flügel wird wieder nach bewährtem Prinzip über zwei Schrauben und zwei Bolzen in alle Richtungen verdrehsicher auf dem Rumpf befestigt.

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Elektrische Verbindung Rumpf-Fläche mittels Ministecker

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Verbindung Rumpf-Fläche durch Frontpin und Torsionsstift der Fläche und M4-Plastikschrauben. Rechts von den Schrauben liegt die Ballastkammer für ca. 30 Gramm.

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Aerodynamisch und festigkeitsmäßig perfekte Anformung des Leitwerkspylons. Die Anlenkung erfolgt von innen heraus.

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Verbindung Rumpf-Seitenleitwerk

 

Unter der Fläche können 30 g Ballast angebracht werden (mit anderem System auch mehr), um den Einsatzbereich zu höheren Windgeschwindigkeiten zu erweitern.

Auf Wunsch wird das Rumpfvorderteil aus nicht-abschirmendem Material hergestellt, um 2.4 GHz-Empfänger problemlos verwenden zu können, ohne dass die Antennen herausstehen.

Leitwerke

Die Leitwerke werden wieder in Negativformen hergestellt. Dies sichert eine optimale Reproduzierbarkeit der Flugeigenschaften. Dazu wurde von uns die Technologie mit CNC-gefrästem Rohacell-Massiv-Kern ohne Klebespalt zur Serienreife entwickelt. So sind extrem leichte und robuste Leitwerke machbar, die die Grenzen des Möglichen neu definiert haben.

Der komplette Satz wiegt dabei etwa 10.5 g! Sie sind mit Kevlar-Scharnieren versehen, um ein Auswandern der Klappe unter dem Druck der Torsionsfeder zu verhindern. Die Befestigung des Höhenleitwerks erfolgt mit zwei Schrauben auf einem Pylon. Das Seitenleitwerk wird mit Hilfe einer beigelegten Schablone auf dem Leitwerksträger verklebt.

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Gewebe

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