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Im Jahre 2000 bestand die Freestyler-Familie zunächst aus Andreas und Martin, dann kam das Modell dazu….

Die Erfolgsgeschichte der Freestyler-Familie begann 2000 mit dem Entwurf und Bau der ersten Generation. Nennen wir ihn der Einfachheit halber Freestyler 1, obwohl er niemals so hieß, denn man konnte damals nicht voraus sehen, dass es einmal Weiterentwicklungen unter diesem Namen geben würde. Da uns die CNC-Technik damals noch nicht zur Verfügung stand, wurde das Positiv in „Handarbeit“ gefertigt, ein bekanntermaßen aufwändiger und mühsamer Prozess.

„All you need is speed!“ – so hatte das Motto beim Entwurf des Freestyler 1 gelautet. Das Auslegungsziel war jedenfalls ziemlich klar – der Freestyler 1 sollte vor allem im oberen Geschwindigkeitsbereich überragende Leistungen haben, was sich auch voll bestätigte.
So konnten die Herrig-Brüder mit dem Freestyler auf Anhieb etliche F3F-Erfolge erringen – der Sieg beim Viking Race 2002, ein Doppelsieg in Hanstholm 2002 und 2./3. Plätze bei der Int. DM F3F 2001/2003/2005 wären die wichtigsten.

Doch um schnell zu werden, muss man auch hochkommen. Ein Kompromiss zwischen geringem Widerstand im Schnellflug und einem geringen Sinken ist nötig. Das Oben-Bleiben war mit dem Freestyler 1 bei sehr schwachen Bedingungen oft nicht ganz so einfach.

Aufbauend auf den Erfahrungen mit dem Schocker und dem Radical, setzte hier die Entwicklung des Freestyler 3 an. Es galt den Langsamflug und das Gleiten bei Geschwindigkeiten im 50 s-Bereich zu verbessern, ohne die Leistung im Sub-40er Bereich zu verschlechtern. Schon die ersten Flugerfahrungen mit dem Prototyp zeigten, dass der Kompromiss zwischen geringem Sinken und Topspeed beim Freestyler 3 optimal gelungen ist.

Weiterhin zeichnet er sich durch eine große Wendigkeit aus. Dies erweist sich als nützlich, um auch an kleineren Hängen gut fliegen zu können und ist essentiell, wenn es darum geht, Wettbewerbserfolge zu erringen. Wenn auch der ursprünglich angepeilte Lebensraum des Freestyler 3 der Hang war, zeigte sich jedoch sehr schnell, dass er auch in der Klasse F3B quasi zum Optimum gehört. Mittlerweile schon vier Weltmeistertitel durch Martin und Andreas Herrig und eine Unzahl internationaler Erfolge bei F3B-Wettbewerben legen Zeugnis davon ab.

Die Weiterentwicklung zum Freestyler 4 mit kompatiblen Teilen hat die Erfolgsgeschichte des Freestyler 3 nicht beendet. Es zeigte sich, dass der Freestyler 3 bei leichten Bedingungen im F3B nach wie vor ganz vorne mitfliegen und seine Vorzüge voll ausspielen kann. Wir registrieren seit geraumer Zeit sogar wieder eine gewisse Renaissance des Freestyler 3. Nicht als Alternative zum Freestyler 4, sondern als ideale Ergänzung für bestimmte Bedingungen.

Der im Jahr 2016 präsentierte Freestyler 5 richtet sich nun ganz speziell an die F3F-Szene. Gegenüber den Freestylern 3 und 4 entwickelt er seine besondere Stärke im Sub-40er-Bereich, die mit zunehmender Geschwindigkeit immer stärker hervortritt. Das Modell ist unsere Antwort auf diesen seit längerem sichtbaren Trend und verbessert die Speedleistung über die bereits sehr schnellen Freestyler 3 und 4 hinaus, weshalb er für die eine sehr gute Erweiterung des Modell-Portfolios sowohl des Profis als auch des ambitionierten Freizeitpiloten ist.

Trotz der Auslegung als Wettbewerbsgerät wendet sich das Modell nicht nur an den Leistungssportler, sondern auch an den ambitionierten Freizeitpiloten, der die bekannt gut gelungene Kombination aus aerodynamischer Leistungsfähigkeit, gutem Handling und hoher Qualität und Langlebigkeit zu schätzen weiß.

Hat man sich einmal für einen Freestyler entschieden, müssen bei der Bestellung eine Reihe von Fragen beantwortet werden. Full-Carbon oder Doppelcarbon, welche Anlenkung und welche Servos sollen zum Einsatz kommen, wie soll das Design gestaltet werden und was vor allem soll der bevorzugte Lebensraum des neuen fliegenden Freundes sein?

 

Freestyler 3Freestyler 4Freestyler 4.3Freestyler 5

 

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